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Im Herzen des Londoner Stadtteils Hampstead hat Studio Tashima eine viktorianische Doppelhaushälfte umgebaut, um mehr Licht und Weite in das historische Gebäude zu bringen. Eine abwechslungsreiche Farb- und Materialauswahl verbindet sich dabei mit zahlreichen Kunstwerken der Eigentümer zu einem harmonischen Ganzen. Im Bad komplettiert Vaia von Dornbracht das einladende Ambiente.
Offene, lichtdurchflutete Raumstruktur
Das in London ansässige Architekturbüro Studio Tashima hat es sich zur Aufgabe gemacht, die historische Bausubstanz komplett zu erhalten und so das viktorianische Erbe des Gebäudes zu bewahren. Die eigentliche Verwandlung vollzog sich im Inneren, wo das einst dunkle Interieur einer offenen, lichtdurchfluteten Raumstruktur gewichen ist. Die Eigentümer wünschten sich dazu ein nuanciertes Spiel aus Farben und Materialien, das zu umfassendem Wohlbefinden beiträgt. „Die Farb- und Materialpalette ist eher durch subtile Töne und Texturen geprägt“, erläutert Charles Tashima, Director von Studio Tashima. „Die Eigentümer brachten zahlreiche Einrichtungsgegenstände und persönliche Besitztümer aus Südafrika mit, darunter eine Sammlung von Gemälden, farbintensive Möbel, Teppiche und Kunstobjekte. Es war uns deshalb wichtig, die Oberflächen des Hauses neutral, aber reich an Textur zu gestalten.“
Skulpturale Wendeltreppe als Verbindungselement
Im Mittelpunkt des Hauses steht eine imposante, skulpturale Wendeltreppe aus Eichenholz und Stahl: Sie verbindet alle fünf Etagen miteinander und leitet natürliches Licht vom obersten Stockwerk bis hinunter ins Souterrain. Im Erdgeschoss heißt ein komfortables Wohnzimmer Besuchende willkommen: Breite Eichendielen sorgen für ein behagliches Ambiente. Den Kunstwerken an der Wand bieten sie ebenso eine Bühne wie dem safrangelben Sofa und dem markanten, farbigen Teppich. Folgt man der Treppe weiter ins Souterrain, verbindet sich ein offenes Gefüge aus Esszimmer und Küche nahtlos mit einem weiteren Wohnbereich. Braune, mit Leder bespannte Stühle, ein prägnant gemaserter Esstisch und eine große Kochinsel empfehlen sich für gesellige Runden mit vielen Gästen, wobei Lichtöffnungen in der Decke und hohe Glasfronten reichlich Tageslicht garantieren.
Ganzheitliches Refugium zum Wohlfühlen
Im Obergeschoss rückt insbesondere das persönliche Wohlbefinden in den Vordergrund: Die gesamte Etage vereint Schlaf-, Bade- und Ankleidezimmer zu einem ganzheitlichen Refugium. Lichteinfall und Materialauswahl wurden sorgfältig aufeinander abgestimmt, um eine Atmosphäre des Rückzugs zu kreieren, während Stauraum und funktionale Elemente elegant verborgen bleiben. So entsteht ein Gefühl von Ruhe und Weite, zu dem auch die optimal genutzten Raumhöhen beitragen. „Man kann sich innerhalb eines vollständig privaten Bereichs fließend zwischen den Zimmern bewegen“, so Charles Tashima. „Ein neu eingesetztes Fenster sorgt im Bad für zusätzlichen Lichteinfall. Hier haben wir einen kleinen Platz zum Lesen geschaffen, von dem aus man Einsicht in den Garten hat.“
Leiser Luxus im Bad
Im Bad dient eine freistehende Wanne als unmittelbarer Blickfang. Die zugehörige, ebenfalls freistehende Vaia-Armatur von Dornbracht ist genau wie die Vaia-Armaturen am Waschtisch perfekt in die durchgängige Material- und Formensprache eingebunden. Mit ihren Oberflächen in Dark Platinum gebürstet ergänzen sie die dunklen Stahltüren im Crittall-Stil, hinter denen Dusche und WC diskret verborgen bleiben, auf vollendete Weise. Dasselbe gilt für die markanten Schwarz-Weiß-Kontraste der Bodenfliesen. Das Ergebnis ist eine stimmige, zurückhaltende Komposition, die dem Raum Tiefe verleiht – und zugleich von leisem Luxus zeugt.

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