If we are dead, so it is.

Michael Majerus nutzt bildhafte Zitate aus dem vielfältigen Bilderkanon der High und Low Art. Dabei entwirft er ein adäquates Bild des aktuellen Zeitgeistes, der zunehmend von Tempo geprägt wird. "Man kann keine Kunst mehr machen, die ausschließlich Kunst ist", sagt Majerus selbst. Nach ökonomischen Prinzipien arbeitend, überholte er die "klassische" Vorstellung von Malerei und rückt diese in ein neues Licht, indem er die Zitierlust der Kunst durch offensives Zapping potenziert. Die speziell für die 500 qm große Halle konzipierte Ausstellung im Rahmen der Dronbracht Installation Projects trug den Titel "if we are dead, so it is" und präsentierte eine den Raum in seiner ganzen Länge und Breite durchmessende Skater-Rampe, die als Bildträger für die Arbeit des 2002 jung verstorbenen Künstlers diente.

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