Gebaute Urängste.

Seit den 1980er Jahren beschäftigt sich Gregor Schneider mit dem Bauen von Räumen. Dabei setzt er sich nachhaltig mit dem Verhältnis zwischen gebautem Raum und Individuum und mit der Wechselwirkung zwischen Ort und Befindlichkeit auseinander. Ausgangspunkt seiner künstlerischen Arbeit: ein Mietshaus in seinem Geburtsort Rheydt, das sogenannte "Haus u r". Zur 49. Biennale in Venedig verlegte Gregor Schneider große Teile dieses ansonsten nicht öffentlich zugänglichen Hauses in den Deutschen Pavillon, der dafür mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. Die "Ausschlachtung" seines "Haus u r" bezeichnete der Künstler als "abtöten": Aus dem "Haus u r" in Rheydt wurde in Venedig das "Tote Haus u r". Der Deutsche Pavillon wurde unterstützt von den Dornbracht Culture Projects.

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