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Am Rande des Darstellbaren.

Teresa Margolles beschäftigt sich mit dem Tod. Oder besser gesagt: mit den Toten. Ausgangspunkt ist ihre Arbeit als gerichtsmedizinische Assistentin an einem Leichenschauhaus in Mexiko-Stadt. Die Toten denen sie dort begegnet und von denen ihre künstlerische Arbeit handelt, sind Opfer von Gewaltverbrechen, Drogentote, Verkehrstote, unidentifizierte Leichen. Meist jung, mitunter Kinder. "Die sozialen und ökonomischen Verhältnisse einer Gesellschaft sind in besonders scharfer Form an den Toten ablesbar, die Tag für Tag die Leichenhallen der Megalopolis anfüllen.", sagt Margolles. Muerte sin fin, 2004 im MMK (Museum für Moderne Kunst) Frankfurt mit Unterstützung der Dornbracht Culture Projects präsentiert, war die weltweit erste große Einzelausstellung der mexikanischen Künstlerin.

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