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Das-kein-Henne-Ei-Problem - eine Wandmalerei.

Ungeachtet der Chronologie, stellte Tobias Rehberger 40 dreidimensionale Arbeiten aus 15 Jahren künstlerischen Schaffens nebeneinander. Von Spots beleuchtet, warfen die Werke Schattenbilder auf die gegenüberliegende Wand. Das alte Werk erschien in neuem Licht, während ein neues Werk entstand: eine Wandmalerei (aus Licht und Schatten). Die Wandmalerei wäre ohne seine Skulpturen nicht denkbar. Sowie das Ei ohne Henne unmöglich ist. Aber ist das Dreidimensionale ohne die zweidimensionale Skizze denkbar? Was war also zuerst da? Wie Henne und Ei standen sich Rehbergers skulpturales Werk und sein Schattenbild gegenüber. Die Ausstellung, eine Übernahme aus dem Stedelijk Museum CS in Amsterdam, wurde 2008 mit Unterstützung der Dornbracht Culture Projects im Museum Ludwig in Köln gezeigt.